SEO Grundlagen für Heilberufler VI (Off-Site Optimierung)

Heute gibt es die sechste und vorerst letzte Ausgabe unserer SEO Grundlagen für Heilberufler. Damit haben wir Ihnen in den letzten 6 Wochen einen Überblick und konkrete Ansätze rund um das Thema Suchmaschinenoptimierung speziell für Heilberufler gegeben. Den heutigen Abschluss macht die Optimierung der eigenen Praxishomepage auf fremden Webseiten. Worauf Sie bei dem Setzen von Verlinkungen achten müssen erfahren Sie in den nächsten Zeilen.

Was ist Off-Site SEO?

Der Begriff Off-Site SEO beschreibt die positive Beeinflussung des Suchmaschinenrankings durch externe Webseiten. Vereinfacht ist damit gemeint, dass Links auf anderen Seiten platziert werden, die auf die eigene Praxishomepage verweisen, sog. „Backlinks“. Google erkennt damit, dass Ihre Seite relevant sein muss, wenn externe Quellen auf diese verweisen. Was jetzt sehr einfach klingt ist in Wirklichkeit die Königsdisziplin der Suchmaschinenoptimierung. Denn nicht die Anzahl, sondern die Qualität der gesetzten Links ist dabei entscheidend. Und ob eine Link qualitativ wertvoll ist, bedarf oft einer genauen Prüfung.

Welche Links sind gut?

So pauschal lässt sich das leider nicht beantworten. Grundsätzlich sei aber gesagt, dass man selbst erstmal nichts falsch machen kann. Auch wenn Sie Links auf qualitativ schlechten Seiten setzen, werden Sie von Google und Co dafür nicht bestraft. Aber, es bringt Ihnen in der Regel auch nichts. Bei der Platzierung von Links ist immer eine Abwägung von Kosten und Nutzen zu treffen. Jeder Link ist besser als keiner, aber die Platzierung in vernünftigen Quellen ist oft zeitaufwändig. Es müssen Gespräche mit dem Webseiteneigentümer geführt und je nach Vereinbarung Inhalte geliefert oder Geld bezahlt werden. Das kostet enorm viel Zeit. Um hier die richtigen Webseiten und Ansprechpartner zu finden, ist oft professionelle Hilfe gefragt.

Warum nicht einfach bei Facebook oder Foren posten?

Links in Foren oder in sozialen Medien funktionieren in der Regel nicht. Seiten wie Facebook oder große Verbraucherforen haben auf diese „Schleichwerbung“ schon vor Jahren reagiert und erlauben -wenn überhaupt- nur sogenannte „No-Follow-Links“. Das sind Links, die nicht von der Suchmaschine erfasst werden. Das heißt Sie haben zwar einen Link platziert, aber er bringt Ihnen im Zusammenhang mit der Suchmaschinenoptimierung nichts. Darüber hinaus sind die Suchalgorithmen von Google und Co so fortschrittlich, dass sie sofort erkennen, ob der Link für den Leser präsent in einem Fachartikel oder in der 15. Antwort auf eine Verbraucherfrage in einem Forum steckt.

Fazit

Zusammenfassend kann man sagen, dass Links setzen sich grundsätzlich lohnt. Denn im schlimmsten Fall sind sie unnütz und man Zeit vergeudet. Aber damit die Links wirklich einen Unterschied machen, ist sehr viel Zeit und eine professionelle Planung von Nöten. Zudem ist diese Art der Optimierung langfristig und setzt auf Kontinuität. Die Suchmaschinen merken, wenn die Zahl der Verlinkungen unregelmäßig steigt. Daher ist es umso wichtiger einen langfristigen auf Kosten/Nutzen abgestellten Plan zu erarbeiten und diesen konsequent zu verfolgen. Wir beraten Sie diesbezüglich natürlich gerne.

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